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BAUMWOLLE - eine tolle pflanzliche Faser!

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung
Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. Die Faser wird meist zu dünnen Fäden gesponnen, aus denen Textilien hergestellt werden können.

Eigenschaften
Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis 80 % ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind Textilien aus Baumwolle einmal nass geworden, benötigen sie lange, um zu trocknen. Baumwollstoffe sind subjektiv sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und gelten hinsichtlich ihres Allergiepotentials als äußerst verträglich.

Der Name „Baumwolle“ leitet sich von den Büscheln langer Fasern in den Früchten
der Baumwollpflanze ab, die die Ausbreitung der Pflanzensamen über größere Distanzen
ermöglichen. Allerdings ist die Baumwollpflanze trotz des Namens kein Baum, sondern ein Strauch. Viele Pflanzensamen tragen solche Samenhaare (auch Samenwolle), doch nur die der Baumwollpflanze werden zur Textilherstellung verwendet.

Wie die tierischen Wollhaare dienen diese Pflanzenfasern als Grundlage zur Herstellung
von Fäden und Stoffen.

Geschichte
Baumwolle wird seit Jahrtausenden zur Herstellung leichter Kleidung vor allem in tropischen Gebieten verwendet. Einige Quellen behaupten, dass schon die Ägypter ca. 12.000 v. Chr. mit Baumwolle gearbeitet hätten. In Babylon wurde Baumwolle als Weißes Gold bezeichnet. In mexikanischen Höhlen wurden Baumwollkleider gefunden, die etwa 7.000 Jahre alt sind.

Die älteste Aufzeichnung über Baumwolle stammt aus Indien. Baumwolle wurde hier seit mehr als 3.000 Jahren angebaut und wird im Rigveda 1.500 v. Chr. erwähnt. Tausend Jahre später schrieb der griechische Historiker Herodot über indische Baumwolle:
„Es gibt wildwachsende Bäume, aus deren Frucht man eine Wolle gewinnen kann, die die Schönheit und Qualität der Schafwolle weit übertrifft. Die Inder machen aus dieser Baumwolle ihre Kleider“.

Mit der Ausweitung des Fernhandels in der frühen Neuzeit begann die Baumwolle, Leinen (Flachs) und Hanf auch in Nord- und Mitteleuropa für die meisten Anwendungen zu verdrängen. Die indische Baumwollindustrie hatte ihre Glanzzeit während der britischen Industrierevolution, als 1764 die Erfindung der Spinning Jenny, einer frühen Spinnmaschine mit mehreren Spindeln, und Arkwright's Waterframe 1769 die kostengünstige Massenproduktion im Vereinigten Königreich ermöglichte.

Die Baumwollproduktion in den Südstaaten der USA profitierte von der Erfindung
der Egreniermaschine („Cotton Gin“) im Jahr 1793; Baumwolle blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein das wichtigste Exportgut des amerikanischen Südens, obwohl das dortige Klima eigentlich für Baumwolle etwas zu feucht und nicht heiß genug ist, sodass es immer wieder zu Ernteausfällen durch Verrottung kam. Im 20. Jahrhundert bekam die Baumwolle zunehmend Konkurrenz durch industriell hergestellte Fasern. Als Hauptkonkurrent stellten sich Polyesterfasern heraus, die in den Jahren 2003/2004 erstmals in größerer Menge verarbeitet wurden als Baumwolle und somit Baumwolle als Textilfaser auf Nr. 2 setzten.

Anbau und Ökologie
Heute wird Baumwolle – als nachwachsender Rohstoff – auf allen fünf Kontinenten angebaut. Hierzu werden Baumwollpflanzen verwendet, die durch Züchtung oder neuerdings auch genetische Manipulation mehr Fasern produzieren als die Wildpflanze.
In Australien war der Einsatz von genmanipulierter Baumwolle bislang wenig erfolgreich:
Die Ernten waren geringer und die manipulierten Pflanzen kreuzten sich mit Wildpflanzen.
Dadurch entstanden zahlreiche rechtliche Probleme für die beteiligten Farmer. Die beiden größten Baumwollproduzenten weltweit, die USA und die Volksrepublik China, bauen zu 79 % bzw. 60 % gentechnisch veränderte Baumwolle an.

Ägyptische Mako-Baumwolle und Sea Island Cotton aus den USA gelten als beste Baumwoll-Qualitäten.

Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind die Volksrepublik China, USA, Indien und Pakistan. In Europa ist Griechenland das einzige Land mit einer nennenswerten Produktion (Platz 10 der Weltrangliste) – die Türkei wird hier zu den asiatischen Nationen gezählt, da die Hauptanbauflächen in Asien liegen.

(Quelle: www.wikipedia.de)